Ziel:
In Zusammenarbeit mit Slave Free Seas, www.slavefreeseas.org, fordern wir Neuseeland dringend auf, das Fischereigesetz (Foreign Charter Vessels and Other Matters) zu verabschieden, um den Arbeitsschutz auf Arbeitnehmer auf ausländischen Charterschiffen in neuseeländischen Gewässern auszuweiten, indem wir sie dazu verpflichten nach Neuseeland ausgeflaggt.
Zusammenfassung:
„Ich war ein Sklave, aber dann wurde ich nutzlos … also schickten sie mich mit nichts nach Hause.“ (Ruslan) Die Geschichte der Ausbeutung eines 36-Jährigen an Bord eines unter koreanischer Flagge fahrenden Fischereischiffs in neuseeländischen Gewässern sorgte 2012 weltweit für Schlagzeilen. Es handelte sich dabei nicht um einen Einzelfall. Es gibt Hinweise darauf, dass Hunderte unter sklavenähnlichen Bedingungen auf See in Neuseeland arbeiteten – bedroht, misshandelt und zu 30-Stunden-Schichten gezwungen. Neuseeland leitete eine ministerielle Untersuchung ein und führte später ein neues Gesetz ein, das zu einem Ende beitragen sollte moderne Sklaverei Auf dem Meer. Dieses Gesetz stand jedoch ganz unten auf der Verordnungsliste und drohte mit dem Ende der Wahlperiode 2013 außer Kraft zu treten.
Gemeinsam mit unserem Partner Slave Free Seas haben wir eine Kampagne gestartet, um die Verabschiedung des Gesetzes zu fordern. Insgesamt haben 51,500 unserer Unterstützer eine Petition unterzeichnet. Als es wahrscheinlich aussah, dass der Gesetzentwurf auf Eis gelegt würde, posteten 1,600 Unterstützer auf der offiziellen Facebook-Seite des neuseeländischen Premierministers John Key. Schließlich wandte sich eine engagierte Gruppe von Unterstützern direkt an das Büro des Premierministers und bat ihn, dem Gesetz vor der Wahlpause Vorrang einzuräumen.
Ergebnis:
Am 31. Juli 2014, dem letzten Tag vor der Wahlpause, stimmte das neuseeländische Parlament für die Verabschiedung dieses neuen Gesetzes, das zur Verhinderung der Sklaverei auf See beiträgt und ab 2016 vorschreibt, dass alle Schiffe unter neuseeländischer Flagge fahren müssen. Dies sendete ein starkes Signal an andere Nationen, dass Sklaverei in der Fischereiindustrie nicht toleriert wird.
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