Haben Seesklaven diese Garnelen gefangen? Wenn Sie heute Abend Meeresfrüchte zum Abendessen planen, seien Sie vorsichtig … es besteht die Möglichkeit, dass sie von Menschen gefangen wurden, die zur Sklavenarbeit gezwungen wurden …
Die Autoren dieses Artikels erklären, wie Reporter der Associated Press zur Untersuchung auf die entfernte indonesische Insel Benjina reisten. Dort entdeckten sie Arbeiter, die in Käfigen gefangen waren, mit den giftigen Schwänzen von Stachelrochen geschlagen wurden und 22 Stunden am Tag für wenig oder gar keinen Lohn schuften mussten.
Die Reporter von Democracy Now! erklärten: „Wir haben mit zwei Reportern der Associated Press gesprochen, die diese bemerkenswerte Geschichte aufgedeckt haben, Robin McDowell und Martha Mendoza. Wir haben sie letzte Woche in Los Angeles getroffen, kurz bevor sie zur University of Southern California aufbrachen, um für diese bemerkenswerte Serie den Selden Ring Award 2016 für investigative Berichterstattung entgegenzunehmen.“
Am Montagnachmittag gewann das ausschließlich aus Frauen bestehende Team der Associated Press für diese Untersuchung den Pulitzer-Preis für öffentliche Verdienste.
Lesen Sie unten einen Auszug aus dem Interview oder klicken Sie auf den Link unten, um das vollständige Transkript zu den AP-Reportern anzuzeigen, die diese Seesklaven entlarvt haben.
Abschrift
AMY GUTER MANN: Das ist Democracy Now!Democracynow.org, Der Kriegs- und Friedensbericht. Ich bin Amy Goodman. Wir sind in San Francisco unterwegs. Stehen heute Abend Meeresfrüchte auf dem Speiseplan? Nun, es besteht die Möglichkeit, dass sie von einem Sklaven gefangen wurden. Das hat die Associated Press herausgefunden, als Reporter auf die abgelegene Insel Benjina in Indonesien reisten. Sie fanden Arbeiter, die in Käfigen gefangen waren, zur Strafe mit giftigen Stachelrochenschwänzen ausgepeitscht und gezwungen wurden, 22 Stunden am Tag für fast keine Entschädigung zu arbeiten. Das Video ist Teil der bahnbrechenden AP-Studie. berichten über Sklavenarbeit in der Fischindustrie. Hören Sie zu.
ERZÄHLER: Einige der Sklaven werden in engen Käfigen gehalten und sitzen auf Betonböden. Fliegen schwirren um die rostigen Gitterstäbe, die sie gefangen halten. Kyaw Naing will einfach nur nach Hause.
KYAW NAING: [übersetzt] Ich bekomme auch nicht genug zu essen. Es tut mir so leid, dass es nicht nur mir so geht. Alle sind traurig.
ERZÄHLER: Ein anderer Mann sagt, er sei gegen seinen Willen mit gefälschten Dokumenten hierher verschifft worden.
MAUNG SOE: [übersetzt] Sie haben mich ausgetrickst. Sie haben mich belogen und mich auf das Boot gesetzt.
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http://www.democracynow.org/2016/4/18/is_the_seafood_you_eat_caught
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