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Europäische Kokainbanden nutzen Zwangsarbeit, um Kinder auszubeuten

  • Veröffentlicht am
    11. Juni 2024
  • Bild der Nachrichtenquelle
  • Kategorien:
    Kindersklaverei
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Eine aktuelle Untersuchung von The Guardian stellte fest, dass der Kokainhunger des Kontinents im Wert von 10 Milliarden Pfund zu ebenso massiver Zwangsarbeit von Kindern geführt hat. Immer mächtigere Drogenkartelle zwingen Hunderte, möglicherweise Tausende unbegleiteter Kindermigranten, als Drogenverkäufer auf Europas Straßen zu arbeiten. Sie tun dies, um die steigende Nachfrage nach Kokain in Städten wie Paris und Brüssel zu decken.

Nutzung im industriellen Maßstab

Die Zunahme der Flüchtlinge, die bereit sind, ihr Leben riskieren um bitterer Armut oder Gewalt zu entfliehen und im letzten Jahrzehnt nach Europa zu fliehen, ist gut dokumentiert. Alle Migranten sind einem erhöhten Risiko von Ausbeutung und Menschenhandel ausgesetzt, aber unbegleitete Kinder sind besonders gefährdet, in die moderne Sklaverei zu geraten. Die neue Untersuchung wirft ein Licht auf diese Gefährdung. Darüber hinaus warnen EU-Polizeikräfte, dass die Ausbeutung afrikanischer Kinder durch westeuropäische Kokainbanden mittlerweile ein „industrielles Ausmaß“ erreicht hat.

Die belgische Bundespolizei erklärte gegenüber Europol:

„Tausende unbegleitete Minderjährige überqueren jedes Jahr die Grenzen der EU und verschwinden, ohne dass eine Spur zurückverfolgt werden kann. Viele von ihnen werden von kriminellen Kreisen ‚eingefangen‘, um sie auszubeuten, was ihre Traumata verschlimmert.“

Drogenhandelsnetzwerke rekrutieren immer mehr nordafrikanische Minderjährige zwangsweise, um auf der Straße Rauschgift zu verkaufen. Drogenkartelle betrachten diese schutzlosen Kinder als „unbegrenzte“ Arbeitskräfte. Einige Quellen gehen davon aus, dass die Zahl der Kinder, die in die Sklaverei der Kartelle geraten, in die Tausende gehen könnte. Der Bericht zitiert die neuesten Polizeidaten, denen zufolge im Jahr 2022 15,928 unbegleitete Kinder in Europa ankamen und viele von ihnen verschwunden sind.

Durch Folter zum Dealer gemacht

Laut Angaben der lokalen Kinderschutzorganisationen in den betroffenen Städten wenden die Kokainbanden brutale Mittel wie Folter und Vergewaltigung an, um die Kinder unter Kontrolle zu bringen und sie wieder auf die Straße zu zwingen, Drogen zu verkaufen, wenn sie nicht genug Drogen verkaufen. Und die Ausbeutung scheint sich auszuweiten. Quellen des Guardian zufolge hat die Polizei in London kürzlich mehrere marokkanische und algerische Kinder gefunden, die ihrer Meinung nach von Kokainbanden ins Land geschmuggelt wurden und offenbar Opfer von Folter waren.

Eric Garbar, Leiter der Abteilung für Menschenhandel und -schmuggel bei der belgischen Bundeskriminalpolizei, sagte:

„Was wir in der EU haben, ist eine unaufhaltsame, kostengünstige Humanressource aus Afrika.“

Die Polizei hat Beweise dafür gefunden, dass Menschenhändler Kinder direkt aus ihren Heimatländern in die Kokain-Netzwerke Europas schmuggeln. Menschenhändler locken viele Menschen in den sozialen Medien mit dem Versprechen eines besseren Lebens, doch die Kinder landen schließlich in der modernen Sklaverei.

Das enorme Ausmaß der Ausbeutung hat bei Sozialbehörden und Politikern in ganz Europa zu wachsender Besorgnis geführt. Im März trafen sich EU-Polizeibehörden, britische und UN-Agenturen sowie Europol, um zu besprechen, wie man gemeinsam das Problem der Ausbeutung und des Handels mit afrikanischen Kindern durch westeuropäische Drogennetzwerke angehen kann. Freedom United steht an der Seite der flämischen Kinderrechtskommissarin Caroline Vrijens, die sagte, afrikanische Kinder seien die „gefährdetsten“ in Europa. Sie fordert von den Behörden dringende Maßnahmen, um das Problem anzugehen und Kinder vor Ausbeutung zu schützen.

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Nusret Erdem Ankara
Nusret Erdem Ankara
1 Monat

Sogar ein schöner Anblick und eine tolle Geschenkidee. Daga Cok, ihr Lazim

Chris
Chris
1 Monat

Das ist Wahnsinn!!! Ich hoffe und bete, dass die Kinder aus dieser modernen Sklaverei befreit werden und dass die Menschenhändler für ihre Missetaten bestraft werden.

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