Reuters berichtet dass das australische Parlament am Montag dieser Woche über einen Antrag zur Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen durch China in der Uiguren-Region debattierte.
Noch am selben Tag kündigten die EU, das Vereinigte Königreich, Kanada und die USA Sanktionen gegen hochrangige chinesische Beamte an, darunter Reiseverbote und das Einfrieren von Vermögenswerten. Der BBC weist darauf hin dass dies das erste Mal ist, dass die EU Peking wegen Menschenrechtsverletzungen konfrontiert, seit der Staat 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens gegen prodemokratische Demonstranten vorging.
China reagierte mit der Verhängung von Sanktionen gegen zehn europäische Unternehmen und Personen.
Zur australischen Parlamentsdebatte sagte die chinesische Botschaft: „Wir weisen die lächerliche und absurde Rhetorik zu Xinjiang einer Handvoll Abgeordneter in der heutigen Sitzung des Repräsentantenhauses rundweg zurück.“
Doch der Antrag wurde von den Abgeordneten unterstützt im gesamten Spektrum. Eingebracht wurde es vom liberalen Abgeordneten Kevin Andrews, der als Gründe für die Annahme seines Antrags unter anderem Menschenrechtsverletzungen, groß angelegte Internierungslager und Berichte über Zwangsarbeit anführte.
Reuters berichtet, dass
Andrews‘ Antrag fordert Australien dringend auf, Gesetze gegen moderne Sklaverei durchzusetzen und Lieferketten zu identifizieren, in denen Zwangsarbeit zum Einsatz kommt.
Selbst wenn der Antrag angenommen wird, wird dies nur der erste Schritt sein, da es bekanntermaßen schwierig ist, Zwangsarbeit in Lieferketten zu verfolgen.
Freedom United ist Teil einer Koalition von über 180 Organisationen, darunter 70 uigurischen Gruppen, die sich für die Beendigung der Zwangsarbeit der Uiguren einsetzen. Die Koalition arbeitet mit willigen Unternehmen zusammen, die unsere unterzeichnen Call to Action auf einer Ausstiegsstrategie, um sicherzustellen, dass ihre Lieferketten keine Zwangsarbeit in der Uiguren-Region oder durch Transfers zu Fabriken in ganz China beinhalten.
Unternehmen geraten nun ins Visier dafür, dass sie sich auch nur scheinbar für Lieferketten ohne Zwangsarbeit einsetzen. Diese Situation ist auf lange Sicht unhaltbar.
Die Freedom United-Gemeinschaft war Aufforderung an die chinesische Regierung, die Inhaftierung und Zwangsarbeit zu beenden des uigurischen Volkes, Kontakt zu Modemarken und schreibe an Apple CEO Tim Cook fordert, dass sie die Uiguren-Region verlassen.
Unsere Stimmen werden immer lauter. Wir können nicht alle zum Schweigen bringen.
Mach noch heute mit bei der Kampagne und fordern Sie die chinesische Regierung auf, die Zwangsarbeit und Inhaftierung der Uiguren zu beenden.
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